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Nov
13
2013
Narren übernehmen das Zepter
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Feb
26
2013
Dankschreiben Walter Steinbrenner
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Feb
11
2013
Narren hauen mächtig auf die Pauke

Von Hst.-Redakteur Wolfgang Müller (Quelle: Heilbronner Stimme)

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Bad Wimpfen - Das Zepter schwingt die Wimpfener Faschingsgesellschaft (WFG) bereits seit 55 Jahren − nach dem Motto "Zur Freud’ der Leut’". Der Umzug durch die Straßen und Gassen der altehrwürdigen Stauferstadt drückt dem Faschingssonntag sogar schon zum 63. Mal seinen Stempel auf. So schallt es auch im Jubiläumsjahr der WFG bei Sonnenschein und eisigen Temperaturen aus zehntausenden Kehlen "Wimpfe Helau".

Laut, schrill, bunt: Gut 2000 Aktive in mehr als 130 Gruppen schieben sich vom Tal hinauf in die Gassen der Altstadt. Die Guggenmusiker hauen mächtig auf die Pauke. Kamelle, aber auch Handfestes wie Griesbrei im Pappkarton, fliegt tonnenweise von den Umzugswagen. Die Garden tanzen in den Straßen. 

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Logenplatz

Einen Logenplatz haben Karin und Manfred Völker. Während vor der Sitzung Hunderte Besucher von Untereisesheim nach Wimpfen gelaufen sind, machen die beiden das Wohnzimmerfenster auf. Die Türen der Wimpfener sind offen. Wer mal aufs Örtchen muss, ist willkommen. Nach dem Umzug haben sie die Crailsheimer Blaskapelle zu Gast. Es gibt zwei Töpfe Gulaschsuppe, dazu reichlich Kaffee und Kuchen. Im Wohnzimmer stehen Bierbänke statt Polstermöbel. "Das machen wir jedes Jahr so", sagt Karin Völker. "Ich komme aus dem Rheinland, da ist man närrisch."

Vorne weg marschiert die Fanfarengilde Elsenzgau aus Bad Rappenau. Mit deren Tempo hat der Zug seine Probleme. "Wir halten schon zum 15. Mal", sagt Dirigent Volker Schramm, als die Seinen in die Altstadt biegen. "Das ist normales Marschtempo", sagt Schramm. Gerüchten, dass den Narren wegen der langen Prunksitzung vom Samstag am Berg die Puste ausgeht, erteilt WFG-Zugmarschall Wolfgang Veith eine Absage. "Wir kämpfen bis zur letzten Patrone."

Mike Löbel ist überglücklich. Einmal im Leben darf "die Stimme von Wimpfen" Faschingsprinzessin sein. "Ich genieße das", sagt der Travestie-Künstler und wirft Süßes unters Volk. Löbel vertritt Prinzessin Yvonne I., die nicht beim Umzug dabei sein kann. "Mike stiehlt mir die Schau", sagt Prinz Robert II. und lacht. Mit dem Ersatz ist der echte Prinz mehr als zufrieden.

 

Pfannkuchen

Die Heilbronner Carneval-Gesellschaft spielt von der "Lust am Leben". Die Menschen am Straßenrand jubeln und wiegen sich im Rhythmus. Keith Culverwell ist begeistert. "Die Deutschen wissen zu feiern. Bei uns zuhause essen wir am Faschingsdienstag Pfannkuchen", sagt der Engländer. Zu Gast ist der Brite bei der Bad Rappenauerin Brigitte Adolf, die als ehemalige Wimpfenerin den Faschingsumzug kennt. "Ich wollte den Umzug meinem Gast zeigen, weil er der schönste ist", sagt Brigitte Adolf, die sich dick eingepackt und mit Glühwein die Kälte vom Leib hält.

Eher leicht geschürzt sind dagegen Coco und Lola (Charline Leotta und Lola Berisha aus Bad Wimpfen), die als gute und böse Barbie unterwegs sind. "Wer schön sein will, muss leiden", sagt Lola. Gegen die Kälte heizt der Umzug der 17- und der 19-Jährigen ein. "In der Kelter geht es ja nachher weiter. Da wird es dann heiß", sagt die böse Barbie.

Auch in diesem Jahr wurden wieder "hunderte" toller Schnappschüsse von "Bildtechnik Brändle" aus Abstatt zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle wieder 1000 Dank an Herrn Brändle für seine Mühe.

Zu finden sind die Bilder in der Media-Galerie unter Umzüge/Umzug 2013

sowie unter Umzugsbilder 2013

 
Feb
05
2013
Narrengottesdienst 2013 gestaltet von der Wimpfener Faschings Gesellschaft
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Am vergangenen Sonntag fand in St. Augustinus in Heilbronn die 33. Narrenmesse
der Unterländer Karnevalsvereine statt. Diese ökumenische Feier wurde in diesem Jahr zum dritten mal durch die Wimpfener Faschingsgesellschaft gestaltet und stand unter dem Thema " Die Narren und ihr Gottesdienst schon 33 Jahre".
Bereits am Eingang der Kirche empfingen die Elferräte der WFG die einzelnen Vereine und Besucher und haben ihnen ihre Plätze angewiesen.
So ein buntes Völkchen hatte die Kirche seit letztem Jahr nicht mehr gesehen. Gardemädchen aller Couleur, Präsidenten und Elferräte nahmen in den Bänken ihren Platz ein. Ein besonderes Bild boten die Prinzenpaare, die um den Altar Aufstellung genommen hatten.
Die WFG zog unter Orgelklängen von Catrin Beil mit 2 Gardemädels gefolgt von der WFG-Standarte und der Standarte der Samtärmelgarde in das Gotteshaus ein. Das Kinderprinzenpaar Prinzessin Clara I. das Burgfräulein vom unteren Stadttor und Prinz Chris-Daniel I. mit der coolen Schmetterhand , sowie das Prinzenpaar Yvonne I. die charmante Jubiläumsprinzessin und Prinz Robert II. ein großer Audianer  schlossen sich an. Zum  Schluss betraten die beiden Geistlichen Pfarrer Markus Pfeiffer und Ulrich Koring die Kirche.
Nach der Begrüßung und einem Gebet folgte das Lied "Glory of love" einfühlsam  gesungen von "der Stimme der WFG" Mike Malte Löbl, der von Dr. Jürgen Dollmann am Keyboard begleitet wurde. In der Lesung stand die Liebe im Mittelpunkt "Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe".
Die Predigt von Pfarrer Markus Pfeifer stand unter dem Leitgedanken "Die Narren
und ihr Gottes - Dienst" die er in Form einer Büttenrede vortrug. Unter anderem hieß es da "Die Menschen hier im Karneval/Helfen uns in jedem Fall/Eine Seite unseres
Lebens wird hier angeschlagen/Die viel zu selten kommt zum tragen!/ Andern eine Freude machen/Über eigne Fehler lachen/Bonbon, Schokolade schenken/Einmal nicht ans Geldverdienen denken/"
Nach den Fürbitten, vorgetragen von Rudi Holzmann, wurde in eindrucksvoller Weise
der Verstorbenen der einzelnen Vereine aus dem vergangenen Jahr gedacht. Unter den Klängen von Orgel und Trompete wurde jeweils von einem Gardemädchen bei Namensnennung an der Altarkerze ein Licht entzündet und auf dem Altar abgestellt. Unser Verein gedachte der verstorbenen Ehrensenatoren Gerd Klein und Mathias Werner Wolter sowie unserem Elferrat Volkmar Ehrhardt. Den Abschluss der bewegenden Zeremonie bildetet das "Halleluja" wiederum gesungen von unserem
Mike Malte Löbl und begleitet von Dr. Jürgen Dollmann.
Dr. Thomas Gehrig stellte in seinem Kollektenaufruf fest, dass es ihm schon lange
aufgefallen war, dass es auch in einer der reichsten Regionen Menschen gibt, die nicht an der allgemeinen sehr guten medizinischen Versorgung teilhaben können.
Dies seien besonders Menschen die sozial am Rande stehen. Daraufhin hat er seit
dem Frühjahr eine regelmäßige, kostenlose ärztliche Sprechstunde im Gildetreff
der Aufbaugilde Heilbronn eingerichtet. Innerhalb kurzer Zeit wurde dieses Angebot
von den Menschen angenommen und ist nun nicht mehr wegzudenken. Sein Aufruf blieb nicht ohne Wirkung und so konnte Dr. Gehrig im Gemeindesaal einen Betrag von € 999,99 übergeben werden.
In seinen abschließendenGedanken zeigte uns Pfarrer Ulrich Koring wie wunderbar doch diese Welt ist.
Nach dem Segen begann der Ausmarsch unter den Klängen von Orgel und Trompete. Zwei Gardemädchen legten die Gedenklichter an die Verstorbenen bei
der Muttergottes Statue mit einer Verbeugung ab.
Bei einem  kurzen Beisammen sein im Gemeindesaal, im Anschluss an den Gottesdienst, wurden den beiden Pfarrern und den Mitverantwortlichen, von den Vereinen der Saisonorden überreicht.
(tholo)  

 
Jan
16
2013
Jubiläumsparty der Superlative "5 x 11...jetzt schlägts 2013"
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Die Idee des Programmteams - um den Chef Uwe Knobloch -, die Prunksitzungen m Jubiläumsjahr in 5 Epochen von jeweils 11 Jahren zu präsentieren, wird vom Publikum begeistert aufgenommen. Schon beim Eintritt in den Kursaal sind die Vereins- und Stadtfarben rot-weiß-blau dominant. Neu ist auch die Treppe der kleinen Bühne, gegenüber der Hauptbühne, von der aus Mike Malte Löbel gleich zu Beginn den Geburtstagsreigen mit Udo Jürgens "Mit 55 Jahren... " eröffnet.


In den ersten 11 Jahren, von 1957 - 1968, stehen die großen Stars wie Peter Frankenfeld, Vico Torriani und Catarine Valente (Gerhard Maier, Jürgen Paschke, Betine Riehm) im Rampenlicht der Bühne und mancher Zuschauer erinnert sich wieder an "Ananas aus Caracas". Den Abschluss dieser Epoche bildet die Junioren- und Samtärmelgarde mit Tänzen aus Marry Poppins.


Der zweite Block bis 1979 gehört ganz den Musicals. In Chorus Line und West Side Story wirbeln in farbenfrohen Kostümen die Akteure zu den bekannten Ohrwürmern über die Bühne. Sehr gut einstudiert von Roswitha Bauer und Katrin Schmaler. Im Musical Grease zeigt die Jugendgarde ihr ganzes Können und das Publikum swingte kräftig mit. Und dann kommt ABBA!!! Fast wie im Original mit Schlaghosen geht es bis nach "Waterloo".


In der Epoche bis 1990 zeigt in Flashdance Julia Eschelwek eine großartige, akrobatische Sololeistung, die starken Beifall vom Publikum erntet. Es folgen drei in Barock-Rokoko-Kostümen gekleidete "Madonnas" die die Hits des Stars, unter einem mächtigen Torbogen - entworfen und gemalt von unserem Kulissenmaler Jürgen Dopp - präsentieren. Als Gloria Gaynor im eleganten Kleid beendete Mike Malte Löbel diesen Zeitraum. Die Jahre bis 2001 hat das Männerballett übernommen. Es präsentiert in einer umwerfenden Show "Wimpfens nächst Topmodel". Hier sind vor allem Bruce Darnell, der von Willi Ruckwied in unglaublich authentischer Weise verkörpert wird und Heidi Klum, dargestellt durch einen langhaarigen, superblonden Jan Teschler, hervorzuheben. Der Wettbewerb wird gewonnen von Viona (Wolfgang Veith) eine gut proportionierte Dame in rosa. Hier sind die Kostüme, gefertigt von Sabine Knobloch, ein absoluter Hit.    
Mit einem beeindruckenden,  tänzerischen Feuerwerk beendet die Prinzengarde die letzten elf Jahre bis 2012.
Gut in die einzelnen Epochen sind die Büttenreden eingebunden. Orsl und Traudl (Christiane Fuchs und Jasmin Herold) sind als "Wellküren" unterwegs und geben manches zwischen Sauna und Wellness preis. Vor dieser Wortgewalt flüchtete sogar der Sitzungspräsident Michael Oehler und moderiert sicherheitshalber von der gegenüber liegenden Bühne aus. Denn Sauna bedeutet bei diesen Beiden "saunah".
Als wahrer Kenner der Feuerwehr zeigt sich der vom Pyromanen zum D-Schlauch-Feuerwehrler  aufgestiegene Jan Teschler. Mit "Spritze hoch und Wasser Marsch" wird das Publikum in die ausgefeilte Arbeit des Löschens eines Brandes eingeweiht.
Einen überwältigenden Eindruck dieser Floriansjünger hat der geschädigte Bauer, der die  Truppe schon auf nächstes Jahr zum Löschen des Stalles einlädt.
Die politischen Bütt von Michael Oehler, als Reporter des Wimpfener Heimatboten, ist gespickt mit Seitenhieben aller Couleur. Nicht nur der Schrippen-Thierse bekommt sein Fett ab, auch Ministerpräsident Kretschmann muss dem Papst die Wahlchancen der "Schwarzen " erläutern. Bei so viel Pastorenpower Gauck, Merkel und Katrin Göring-Eckardt, sowie dem Papst fragt er sich, ob Deutschland nicht bereits ein Gottesstaat sei.

Schwer angeschlagen steigt die Europa (Gaby Conrad) in die Bütt und beklagt sich
bitterlich, dass Verordnungen aus Brüssel in den EU-Ländern doch unterschiedliche Auslegung erfahren. Die Franzosen lesen sie, die Italiener werfen sie in den Papierkorb und die Deutschen führen sie strikt aus. Da half auch kein Killepitsch.
Immer ein Garant für Höchststimmung im Saal sind die "Suddehopfer" Jan Teschler und Michael Oehler. Den Weltuntergang haben sie überlebt, aber durch den Erdrutsch an der Bahnlinie geben sie den Rat: "Besuchen sie Bad Wimpfen so lange es noch steht."
 

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Für die Auflockerung des Programms sorgen die einzelnen Garden der WFG.
Die Junioren-, Samtärmel-, Jugend- und Prinzengarde überzeugen mit ihren Marschtänzen. Die Samtärmelgarde hatte eine Premiere auf der Bühne,  sie trat zum ersten Mal in ihren neuen Uniformen auf.
Zu den Klängen eines Beatles-Song tanzt sich das Tanzmariechen Alisa Speicher in die Herzen der Zuschauer.
Über all diesem Treiben wacht natürlich das Prinzenpaar Yvonne I. die charmante Jubiläumsprinzessin und Prinz Robert II. ein großer Audianer.
Mit einem grandiosen Feuerwerk in rot-weiß-blauen Kostümen beginnt, über die Treppe der kleinen Bühne gegenüber, das Finale. Beim Geburtstagsständchen "Happy Birthday" gesungen von Mike, füllt sich die Hauptbühne mit 55 Aktiven.  Der Präsident Dieter Büchle wendet sich mit seinem Dank an alle Akteure und  Mike  "die Stimme der WFG"  heizt noch einmal die Stimmung an mit den Hymnen " Ein Turm der in Bad Wimpfen steht" und "In Wimpfe isch schee".So werden alle Akteure mit tosendem Beifall des Publikums verabschiedet.

Nicht unerwähnt sollten  die in der Samstagsitzung vom Ehrensenatspräsidenten
Willi Frießinger überreichten Ehrensenatsorden an Marlies und Rudi Holzmann für ihre jahrelange Arbeit im Vorstand bleiben. Der Kanalarbeiterorden der WFG, überreicht von Gunther Werner ging in diesem Jahr an Sascha Auch für seinen unermüdlichen Einsatz in Punkto Licht und Ton.

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(tholo)

Bilder: Andreas Veigel Heilbronner Stimme

 
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